Sie m√∂chten mit dem Rauchen aufh√∂ren und suchen Unterst√ľtzung in Ihrer N√§he?

BZgA-Beratungstelefon zur Rauchentwöhnung

Tel. 0 800 8 31 31 31 *

Montag bis Donnerstag von 10 bis 22 Uhr, Freitag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr

* kostenfreie Servicenummer


Sowie auf der Seite https://www.rauchfrei-info.de/

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In dieser Datenbank finden Sie von qualifizierten Expertinnen und Experten durchgef√ľhrte Entw√∂hnungsprogramme.
Einige Krankenkassen bieten Kurse zur Tabakentwöhnung an - diese sind nicht in dieser Datenbank gelistet.


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Tipps und Tricks zum Rauchstopp

Die Datenbank ist ein Gemeinschaftsprojekt des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und der Bundeszentrale f√ľr gesundheitliche Aufkl√§rung (BZgA) und konnte mit finanzieller Unterst√ľtzung der BZgA umgesetzt werden.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und die Bundeszentrale f√ľr gesundheitliche Aufkl√§rung (BZgA) √ľbernehmen keine Gew√§hr f√ľr die hier ver√∂ffentlichten Angebote. Die Angebote sind nicht inhaltlich gepr√ľft und sind nicht als Empfehlung zu verstehen!

Tipps und Tricks zum Rauchstopp finden Sie hier:

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Testen Sie sich!

Mit dem Fagerströmtest können Sie anhand von wenigen Fragen testen, ob Sie abhängig sind. Je höher der Wert im Test ist, umso stärker ist die Abhängigkeit ausgeprägt.


Hier geht's zum Test

Vorteile eines Rauchstopps

Ein Rauchstopp lohnt sich immer ‚Äď in jedem Alter

Selbst bei √ľber Sechzigj√§hrigen verz√∂gert ein Rauchstopp das Risiko, zu sterben, im Vergleich zu denjenigen, die weiterrauchen, um mehrere Jahre. Auch Personen mit Folgeerkrankungen wie Herz-Kreislauferkrankungen oder Krebs verringern durch einen Rauchstopp ihr Sterberisiko.

Abbildung: Diagramm einer √úberlebensrate ab dem Alter von 30 und 60 Jahren
Abbildung: Gesundheitliche Vorteile eines Rauchstopps


Ein Rauchstopp verbessert die Lebensqualität und verlängert das Leben um bis zu zehn Jahre

Schon nach wenigen Tagen verbessern sich die Atemwegsfunktionen und der Blutdruck sinkt. Innerhalb weniger Jahre verringert sich das Erkrankungsrisiko f√ľr Herz-Kreislauferkrankungen deutlich und auch das Erkrankungsrisiko f√ľr die meisten Krebsarten sinkt.

Abbildung: Gesundheitliche Verbesserungen nach einem Rauchstopp im Zeitverlauf

Rauchen ist teuer, Nichtrauchen spart Geld

Ein Rauchstopp spart das Geld ein, das Raucherinnen oder Raucher sonst f√ľr Zigaretten ausgegeben w√ľrden. Wer dieses Geld zur Seite legt, kann sich langfristig auch kostspielige W√ľnsche erf√ľllen.

Der Rauchfrei-Rechner hilft Ihnen dabei, Ihre Ersparnisse durch das Nichtrauchen zu berechnen.

Zum Rauchfrei-Rechner

Abbildung: Symbolbild - Eine Pflanze, die mit den Geldbeträgen wächst
Abbildung: Therapeutische Maßnahmen zur Tabakentwöhnung und Empfehlungen entsprechend der S3-Leitlinie zur Tabakentwöhnung


Unterst√ľtzung beim Rauchstopp erh√∂ht die Wahrscheinlichkeit f√ľr einen erfolgreichen Ausstieg

Am wirksamsten ist eine Verhaltenstherapie (Einzel- oder Gruppentherapie), am besten in Kombination mit Nikotinersatzprodukten, um die Entzugssymptome zu lindern. Aber auch Telefonberatung, Internetprogramme und Apps erhöhen die Chance auf einen dauerhaft erfolgreichen Rauchstopp.

Unterst√ľtzung beim Rauchstopp

Abbildung: Programmheft zur Tabakentwöhnung

Verhaltenstherapie

Bei der Verhaltenstherapie steht die Ver√§nderung unerw√ľnschter oder die Lebensqualit√§t beeintr√§chtigender Verhaltensweisen im Vordergrund. Zielorientiert werden Probleml√∂sungen und Verhaltensalternativen, also gewisserma√üen Fertigkeiten der ‚ÄěHilfe zur Selbsthilfe‚Äú erarbeitet.

Die meisten Programme zur Tabakentw√∂hnung beruhen auf verhaltenstherapeutischen Methoden. Diese k√∂nnen in Einzelberatungen oder Gruppenprogrammen angewendet werden. Auf dem Weg zum Nichtraucher ist neben dem Entschluss, nicht mehr zu rauchen, die Beobachtung und das Bewusstmachen eigener Verhaltensweisen im Hinblick auf das Rauchen ein wichtiger erster Schritt. Das Rauchverlangen ist an bestimmte Gewohnheiten und in diesem Zusammenhang auftretende positive Empfindungen gekn√ľpft. Das hat zur Folge, dass Raucherinnen und Raucher in bestimmten Situationen oft automatisch zur Zigarette greifen, was das Aufh√∂ren erschwert. Ein wichtiges Ziel verhaltenstherapeutischer Methoden ist es daher, mit dem Raucher oder der Raucherin Alternativen zum Rauchen zu entwickeln. Auch M√∂glichkeiten der Entlastung bei starkem Rauchverlangen und der Umgang mit R√ľckf√§llen kann erarbeitet werden.

Eine Verhaltenstherapie verdoppelt die Chance, erfolgreich mit dem Rauchen aufzuhören.

Weitere Informationen
Abbildung: Nikotinkaugummi

Medikamentöse Therapien

Medikamentöse Therapien in der Tabakentwöhnung werden in Behandlungen mit Nikotinersatzpräparaten und nicht-nikotinhaltige Arzneimitteln unterteilt.

Nikotinersatztherapie
Nikotin ist die s√ľchtig machende Substanz im Tabak. √úber die Nikotinersatzpr√§parate wird dem K√∂rper gerade noch so viel Nikotin zugef√ľhrt, dass m√∂gliche Entzugserscheinungen ausreichend gelindert werden. Die medizinische Verabreichung von Nikotin hat den Vorteil, dass die gesundheitsgef√§hrdenden und krebserzeugenden Inhaltsstoffe des Tabakrauchs nicht mehr zus√§tzlich vom K√∂rper aufgenommen werden. Durch allm√§hliches Reduzieren der Nikotin-Dosis gew√∂hnt sich der K√∂rper in kleineren Schritten als bei einem sofortigen Rauchstopp ohne medizinische Unterst√ľtzung an die Nikotinabstinenz. In Deutschland sind derzeit Nikotinpflaster, - kaugummis und - lutschtabletten erh√§ltlich. Welches Pr√§parat f√ľr wen am besten geeignet ist, h√§ngt von bisherigen Rauchgewohnheiten und Vorlieben f√ľr die jeweiligen Pr√§parate ab.

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Verschreibungspflichtige Medikamente
In Deutschland sind drei nicht-nikotinhaltige Medikamente zur Tabakentw√∂hnung zugelassen: Dies sind die Wirkstoffe Bupropion, Vareniclin und Cytisin. Alle sind verschreibungspflichtig. Der Arzt muss entscheiden, ob das jeweilige Medikament f√ľr den Patienten geeignet ist und sollte die Behandlung in jedem Fall √ľberwachen. Die S3-Leitlinie Tabakentw√∂hnung empfiehlt Bupropion und Vareniclin zur Tabakentw√∂hnung. Da Cytisin erst nach der Bewertung f√ľr die Leitlinie zugelassen wurde, besteht f√ľr diesen Wirkstoff die Empfehlung, dass er zur Tabakentw√∂hnung unter Beachtung m√∂glicher Risiken angeboten werden kann, wenn andere zugelassene Therapieformen nicht zum Erfolg gef√ľhrt haben.

Weitere Informationen

E-Zigarette

Die aktuelle S3-Leitlinie zur Tabakentw√∂hnung empfiehlt die E-Zigarette nicht zur Tabakentw√∂hnung, da E-Zigaretten nicht risikofrei sind und gesundheitliche Auswirkungen einer Langzeitnutzung noch unzureichend erforscht sind. Die Studienlage ist bislang f√ľr eine eindeutige Aussage zur Wirksamkeit von E-Zigaretten in der Tabakentw√∂hnung nicht ausreichend. Die vorliegenden Studien deuten darauf hin, dass E-Zigaretten beim Rauchstopp hilfreich sein k√∂nnen, wobei wahrscheinlich E-Zigaretten mit Nikotin wirksamer sind als solche ohne Nikotin. Wahrscheinlich haben E-Zigaretten mindestens eine √§hnlich hohe Wirkung wie Nikotinersatzprodukte. M√∂gliche gesundheitliche Folgen eines langfristigen E-Zigarettenkonsums sind derzeit allerdings unbekannt, da die Produkte noch nicht lange genug auf dem Markt sind und daher momentan noch Studien zu m√∂glichen gesundheitlichen Langzeitfolgen fehlen.

Außerdem werden vom Rauchen gewohnte Rituale und Gewohnheiten meist beibehalten. Eine erfolgreiche Tabakentwöhnung erfordert eine Veränderung von gewohnten Verhaltensweisen. Bei der Nutzung einer nikotinhaltigen E-Zigarette anstelle von Tabakzigaretten besteht die Gefahr, dass die körperliche Abhängigkeit weiterhin aufrechterhalten wird.



Abbildung: E-Zigarette

Sollte ein Raucher oder eine Raucherin die E-Zigarette dennoch mit dem Ziel verwenden, mit dem Rauchen aufzuhören, so sollte der Raucher oder die Raucherin auf jeden Fall vollständig auf die E-Zigarette umsteigen und ganz mit dem Rauchen aufhören. Langfristig sollte wegen des Gesundheitsrisikos von E-Zigaretten auch der Konsum von E-Zigaretten eingestellt werden.

Tabakabhängigkeit

Nikotin macht physisch und psychisch abhängig

Entscheidend f√ľr die physische (k√∂rperliche) Abh√§ngigkeit ist die Bindung von Nikotin an spezielle Bindungsstellen, die nikotinergen Acetylcholin-Rezeptoren (nAChR) im Gehirn. Dies stimuliert die Freisetzung mehrerer Botenstoffe. Das dadurch ausgel√∂ste Wohlgef√ľhl f√∂rdert weiteren Nikotinkonsum. Die psychische Abh√§ngigkeit entsteht dadurch, dass das Rauchen mit bestimmten Situationen und Empfindungen in Zusammenhang gebracht wird (Konditionierung). Dadurch wecken schon Situationen wie die Tasse Kaffee am Morgen oder Stress den Wunsch nach einer Zigarette.

Abbildung: Physischer und psychischer Aspekt der Tabakentwöhnung


Die physisch ausgel√∂sten Entzugssymptome gehen wenige Wochen nach dem Rauchstopp zur√ľck. Die Konditionierung auf √§u√üere Reize und Stimmungen bleibt jedoch √ľber Jahre bestehen und erschwert den dauerhaften Ausstieg aus der Tabakabh√§ngigkeit.

Verschiedene Faktoren tragen dazu bei, dass man weiterraucht und abh√§ngig wird. Dazu geh√∂ren genetische und individuelle Voraussetzungen, aber auch verschiedene √§u√üere Einfl√ľsse. Andere Faktoren wiederum f√∂rdern den Rauchstopp.

Abbildung: M√∂gliche Risikofaktoren f√ľr die Entwicklung einer Tabakabh√§ngigkeit und Faktoren, die das Weiterrauchen und den Rauchausstieg f√∂rdern
Abbildung: Diagnosekriterien f√ľr das Bestehen einer Tabakabh√§ngigkeit nach ICD-10


Fagerströmtest: Bin ich abhängig?

Eine Abhängigkeit besteht, wenn innerhalb eines Jahres bestimmte Symptome vorliegen (vgl. Abbildung).

1. Wann nach dem Aufstehen rauchen Sie Ihre erste Zigarette?
5 Minuten
Nach 6 - 30 Minuten
Nach 31 - 60 Minuten
Nach mehr als 60 Minuten
2. Finden Sie es schwierig, an Orten, wo das Rauchen verboten ist, das Rauchen zu unterlassen?
Ja
Nein
3. Auf welche Zigarette w√ľrden Sie nicht verzichten wollen?
Die erste am Morgen
Andere
4. Wie viele Zigaretten rauchen Sie im allgemeinen pro Tag?
31 und mehr
21 - 30
11 - 20
Bis 10
5. Rauchen Sie am Morgen im allgemeinen mehr als am Rest des Tages?
Ja
Nein
6. Kommt es vor, dass Sie rauchen, wenn Sie krank sind und tags√ľber im Bett bleiben m√ľssen?
Ja
Nein

Sie m√ľssen eine Option ausw√§hlen.



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Kontakt

Deutsches Krebsforschungszentrum
Stiftung des öffentlichen Rechts
Stabsstelle Krebspr√§vention und WHO-Kollaborationszentrum f√ľr Tabakkontrolle

Im Neuenheimer Feld 280
D-69120 Heidelberg

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