Rauchfrei in 10 Schritten
Es handelt sich um ein kognitiv-verhaltenstherapeutisch orientiertes Kursprogramm, das über eine Dauer von zehn Sitzungen durchgeführt wird. Die Gruppensitzungen, an denen maximal 12 Personen teilnehmen, können im wöchentlichen Abstand aber auch in kürzeren Zeitabständen durchgeführt werden. Das Programm arbeitet nach der so genannten Reduktionsmethode.
In den ersten drei Kursstunden wird das eigene Verhalten beobachtet, indem die gerauchten Zigaretten registriert und die Situationen, in denen geraucht wird, analysiert werden. Von der dritten bis siebten Kursstunde wird der Zigarettenkonsum systematisch reduziert und in den letzten Stunden der Erfolg stabilisiert. Als Alternativverhalten werden vier verschiedene Entspannungsübungen vorgestellt und geübt. Nikotinersatzprodukte (Pflaster, Lutschtabletten, Kaugummis) können in die Behandlung integriert werden.
"Rauchfrei in 10 Schritten" wurde in den 70er Jahren im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung vom Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München entwickelt. Die Überarbeitung des Programms im Jahr 1996 erfolgte durch das Institut für Therapieforschung München (IFT). Seit 2007 wird es schrittweise durch das neue "Rauchfrei Programm" des IFT abgelöst. Aus diesem Grund finden seit Ende 2006 keine Kursleiterschulungen zu diesem Programm mehr statt.



