Rauchersprechstunde
Die Rauchersprechstunde ist als Einzelberatung konzipiert und kann als eine weitere Möglichkeit statt einer Kurzberatung oder einem intensiven Gruppenprogrammen genutzt werden. Während einer Rauchersprechstunde kann der Therapeut oder Arzt auf die Bedürfnisse des jeweiligen Rauchers genau eingehen.
Üblicherweise dauert eine Rauchersprechstunde etwa 30 Minuten, empfohlen werden weitere Folgekontakte mit ca. 10 Minuten. Das Programm umfasst unter anderem eine genaue Betrachtung der Rauchsituationen, eine Planung der geeigneten Ausstiegsmittel, sowie einen Plan für rückfallkritische Situationen. Die Folgekontakte dienen vor allem dazu, den werdenden Nichtraucher bei seinen Erfahrungen und Problemen während des Rauchausstieg fachlich zu unterstützen.
Die Rauchersprechstunde ist insbesondere bei starker Tabakabhängigkeit zu empfehlen. Die "Rauchersprechstunde – Beratungskonzept für Gesundheitsberufe" wurde im Jahr 2000 vom Deutschen Krebsforschungszentrum entwickelt und publiziert.
Die Publikation "Rauchersprechstunde – Beratungskonzept für Gesundheitsberufe" ist einzusehen und herunterzuladen unter:
http://www.tabakkontrolle.de/pdf/Die_Rauchersprechstunde_4_Auflage.pdf



