Medikamentöse Therapien
Medikamentöse Therapien in der Tabakentwöhnung werden in Nikotinersatzstofftherapie und Therapien mit nicht-nikotinhaltigen Arzneimitteln unterteilt.
Nikotin ist die süchtig machende Substanz im Tabak. In den Nikotinersatzpräparaten ist dieser Stoff in deutlich geringerer Dosis als in Zigaretten enthalten. Bei der Anwendung entfallen die gesundheitsgefährdenden und krebserzeugenden Inhaltstoffe des Tabakrauchs. Nikotin selbst hat – richtig angewendet – keine negativen Folgen für die Gesundheit. Durch Ersatzpräparate können Entzugssymptome gelindert werden und der Raucher kann sich langsam an ein Leben ohne Zigarette gewöhnen. Leichte Nebenwirkungen treten nur in wenigen Fällen auf. In Deutschland sind derzeit Nikotinpflaster, -kaugummis und -lutschtabletten erhältlich. Welches Präparat für wen am besten geeignet ist, hängt von individuellen Vorlieben und dem jeweiligen Rauchverhalten ab.
In Deutschland sind zwei nicht-nikotinhaltige Medikamente zur Tabakentwöhnung zugelassen: Dies sind die Wirkstoffe Bupropion und Vareniclin. Beide Medikamente sind verschreibungspflichtig, die Behandlung sollte in jedem Fall von einem Arzt überwacht werden. Notwendig ist eine sorgfältige körperliche Untersuchung sowie die Feststellung, ob das Medikament aus medizinischer Sicht für den Einzelnen geeignet ist.
Weitere Informationen zu medikamentösen Therapien finden Sie unter:
http://www.tabakkontrolle.de/pdf/Aerzte_in_Praevention_und_Therapie.pdf



